Im Zeichen der Artenvielfalt
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum „Jahr der Biodiversität“ erklärt. Biodiversität bedeutet die Vielfalt von Arten, Ökosystemen und dem Genpool. Tiere und Pflanzen gibt es in vielen verschiedenen Arten und innerhalb einer Art viele Ausprägungen. Ökosysteme der Erde sind zum Beispiel die Mangrovenwälder, Korallenriffe, Moore oder der Wald. Als Genpool bezeichnet man die Gesamtheit aller Genvariationen. Er ist notwendig für die Widerstandskraft einer Art und um sich der Umwelt optimal anzupassen.
Weltweit gibt es etwa 1,8 Millionen bekannte Tier- und Pflanzenarten und täglich sterben rund 150 von ihnen aus, das heißt, alle 10 Minuten verschwindet eine Tier- oder Pflanzenart.
Nach aktuellen Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) sind 47.677 Tier- und Pflanzenarten gefährdet, davon 17.291 Arten vom Aussterben bedroht. Dazu gehören nicht nur exotische Arten, wie der Steinkaktus, der Eulenpapagei und die Schweinsnasenfledermaus, sondern auch der Afrikanische Elefant, der Große Panda und die Meeresschildkröte.
Amphibien sind die am stärksten betroffenen Tierarten. Von den 6.285 bekannten Arten sind 1.895 Arten vom Aussterben bedroht, das sind rund 30 %. Akut gefährdet sind ebenfalls 12 % der Vögel, 28 % der Reptilien, 37 % der Süßwasserfische und 70 % der Pflanzen.
Auch in Deutschland ist die Artenvielfalt stark geschrumpft. Man holzte Jahrhunderte lang Wälder ab oder legte Moore und Sümpfe trocken, um somit Ackerland zu gewinnen. In den letzten Jahrzehnten tat die industrialisierte Landwirtschaft mit Düngern, Giften und Flurbereinigung ihr Übriges.
Der Mensch ist der größte Feind der Artenvielfalt und der Ökosysteme. Er zerstört aus wirtschaftlichem Interesse Lebensräume wie Urwälder oder Korallenriffe. Tiere werden immer weiter zurückgedrängt, um das rasante Wachsen von Städten zu ermöglichen.
Der Abbau von Rohstoffen, der tiefe Narben hinterlässt und eine Landschaft unwiederbringlich verschwinden lässt. Lebensräume werden durch Ackerbau, Viehzucht und Aquakulturen zerstört. Monokulturen und exzessive Nutzung natürlicher Ressourcen, wie zum Beispiel die Überfischung der Weltmeere, und der Klimawandel tragen ebenso zum Artensterben bei.
1992 beschlossen die Vereinten Nationen in Rio de Janeiro das „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“. Der Vertrag soll sicherstellen, dass Artenvielfalt und Ökosysteme weltweit besonderen Schutz erfahren.
Seit dem Jahr 2000 wird am 22. Mai der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“ begangen. Er soll an dieses Abkommen erinnern. Im Oktober 2010 wird im japanischen Nagoya der nächste globale Gipfel der Mitgliedstaaten der Biodiversitäts-Konvention stattfinden.
Dieses Treffen war sicherlich ein Grund, warum die Vereinten Nationen das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt haben. Denn nur artenreiche und stabile Ökosysteme werden sich der Klimaveränderung anpassen können und damit auch weiterhin den Menschen in Zukunft Nahrung und Schutz bieten.
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum „Jahr der Biodiversität“ erklärt. Biodiversität bedeutet die Vielfalt von Arten, Ökosystemen und dem Genpool. Tiere und Pflanzen gibt es in vielen verschiedenen Arten und innerhalb einer Art viele Ausprägungen. Ökosysteme der Erde sind zum Beispiel die Mangrovenwälder, Korallenriffe, Moore oder der Wald. Als Genpool bezeichnet man die Gesamtheit aller Genvariationen. Er ist notwendig für die Widerstandskraft einer Art und um sich der Umwelt optimal anzupassen.
Weltweit gibt es etwa 1,8 Millionen bekannte Tier- und Pflanzenarten und täglich sterben rund 150 von ihnen aus, das heißt, alle 10 Minuten verschwindet eine Tier- oder Pflanzenart.

Nach aktuellen Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) sind 47.677 Tier- und Pflanzenarten gefährdet, davon 17.291 Arten vom Aussterben bedroht. Dazu gehören nicht nur exotische Arten, wie der Steinkaktus, der Eulenpapagei und die Schweinsnasenfledermaus, sondern auch der Afrikanische Elefant, der Große Panda und die Meeresschildkröte.
Amphibien sind die am stärksten betroffenen Tierarten. Von den 6.285 bekannten Arten sind 1.895 Arten vom Aussterben bedroht, das sind rund 30 %. Akut gefährdet sind ebenfalls 12 % der Vögel, 28 % der Reptilien, 37 % der Süßwasserfische und 70 % der Pflanzen.
Auch in Deutschland ist die Artenvielfalt stark geschrumpft. Man holzte Jahrhunderte lang Wälder ab oder legte Moore und Sümpfe trocken, um somit Ackerland zu gewinnen. In den letzten Jahrzehnten tat die industrialisierte Landwirtschaft mit Düngern, Giften und Flurbereinigung ihr Übriges.
Der Mensch ist der größte Feind der Artenvielfalt und der Ökosysteme. Er zerstört aus wirtschaftlichem Interesse Lebensräume wie Urwälder oder Korallenriffe. Tiere werden immer weiter zurückgedrängt, um das rasante Wachsen von Städten zu ermöglichen.
Der Abbau von Rohstoffen, der tiefe Narben hinterlässt und eine Landschaft unwiederbringlich verschwinden lässt. Lebensräume werden durch Ackerbau, Viehzucht und Aquakulturen zerstört. Monokulturen und exzessive Nutzung natürlicher Ressourcen, wie zum Beispiel die Überfischung der Weltmeere, und der Klimawandel tragen ebenso zum Artensterben bei.
1992 beschlossen die Vereinten Nationen in Rio de Janeiro das „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“. Der Vertrag soll sicherstellen, dass Artenvielfalt und Ökosysteme weltweit besonderen Schutz erfahren.
Seit dem Jahr 2000 wird am 22. Mai der „Internationale Tag der biologischen Vielfalt“ begangen. Er soll an dieses Abkommen erinnern. Im Oktober 2010 wird im japanischen Nagoya der nächste globale Gipfel der Mitgliedstaaten der Biodiversitäts-Konvention stattfinden.
Dieses Treffen war sicherlich ein Grund, warum die Vereinten Nationen das Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt haben. Denn nur artenreiche und stabile Ökosysteme werden sich der Klimaveränderung anpassen können und damit auch weiterhin den Menschen in Zukunft Nahrung und Schutz bieten.
